Daten und Fakten

Das Jahr 2020:

Das Jahr 2020 war sehr stark bestimmt von der weltweiten Verbreitung des Corona-Virus. Bisher unvorstellbares geschah: Menschen durften nicht mehr, wie gewohnt, zu einander kommen, Schüler nicht mehr die Schule besuchen, Kranke nicht mehr besucht werden. Gottesdienste mussten über Wochen ohne Gemeinde gefeiert werden und bis jetzt mit eingeschränkter Besucherzahl. Taufe und Trauungen, Erstkommunionfeiern, Firmungen und viele andere Feste mussten verschoben oder abgesagt werden. Die staatlichen Bestimmungen haben auch das kirchliche Leben stark eingeschränkt. Die Erstkommunionvorbereitung haben wir in unserer Pfarreiengemeinschaft gerade noch zum größten Teil im Frühjahr über die Bühne gebracht, bis zur Feier der Erstkommunion und der Firmung war dann lange Pause. Die Gottesdienste leiden bis heute unter dem Mangel an Mitfeierenden, an der bisherigen Unverkrampftheit und Fröhlichkeit in den Begegnungen. Der Mund-Nasen-Schutz schafft Abstand und Unkenntlichkeit. Aber er muss sein, das hat nichts mit Einschränkung der persönlichen Freiheit zu tun, sondern ist auch eine Konsequenz der christlichen Freiheit, die uns zu gegenseitiger Vorsorge und Achtung gerade auch gegenüber den Gefährdeten und Schwächeren befähigt. Eine Folge der schwach besuchten Gottesdienste ist auch ein Rückgang der Kollekten. Besonders schlimm ist das bei den Kollekten, die uns Katholiken in Deutschland zu sehr wichtiger und umfangreicher Hilfe weltweit, aber auch im eigenen Land, befähigen. Schade, dass darunter wieder die Ärmsten der Armen unserer Welt leiden müssen. So wünsche ich uns allen und unserer Kirche, dass wir bald wieder ohne Angst zusammen kommen, miteinander feiern und für einander und für andere da sein können. Es wäre schade, wenn die Corona-Pandemie auch noch in gesellschaftlicher Beziehung Dinge zerstört hätte, die nicht mehr reparabel sind! Sicher können wir alle dazu viel beitragen, vor allem dann wenn es, hoffentlich bald, einen wirksamen, möglichst nebenwirkungsfreien Schutz vor dem Corona-Virus gibt. So schauen wir trotz allem auf 2020 zurück:

  • Durch die Taufe wurden in unserer Pfarreiengemeinschaft 21 Kinder in die Kirche aufgenommen (Kem-Fu 9, Schw-Af 7, Uau 5).
  • 19 Mädchen und Buben empfingen zum ersten Mal die Hl. Kommunion.
  • Das Sakrament der Firmung wurde 25 Jugendlichen gespendet.
  • Den Bund der Ehe schloss in unseren Kirchen 1 Paar.
  • Von 16 Mitgliedern unserer Pfarreiengemeinschaft mussten wir Abschied nehmen (Kem-Fu 9, Schw-Af 5, Uau 2).

Auch heuer konnte noch eine Summe von 23.500 €, die bei Kollekten und durch Spenden einging, kirchlichen Hilfswerken zur Verfügung gestellt werden.

Was aber eine Pfarrei im Wesentlichen ausmacht, kann nicht in Zahlen ausgedrückt
werden:

Der gelebte Glaube, das Glaubenszeugnis, die Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe, das Gebet, die Feier der Gottesdienste, die gemeinsamen Feste, der gespendete und erfahrene Trost, Gemeinschaft, Hoffnung, Heimat und Geborgenheit, die geschenkt und erlebt wurden. Dazu die unzähligen Stunden ehrenamtlichen Einsatzes von vielen Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern. Allen, die auch im vergangenen Jahr ihren Einsatz, ihre Mitarbeit, ihre Phantasie, Zeit, Geld und vieles mehr in unsere Pfarreien und Pfarreiengemeinschaft eingebracht, und allen, die ihr in Gebets- und Gottesdienstgemeinschaft die Treue gehalten haben, sage ich persönlich und im Namen aller Angehörigen unserer Pfarreien herzlichen Dank und Vergelt’s Gott!

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